Rasendünger: Produktvorstellung
Dünnemann's Biorasendünger mit Langzeitwirkung
Dünnemann’s Biorasendünger ist ein rein organischer Rasendünger in Pelletform, hergestellt aus Gärresten. Er wirkt langsam und gleichmäßig statt mit einem kurzen Wachstumsschub und bringt zusätzlich Humus in den Boden. Wir stellen das Produkt anhand der Herstellerangaben und der Berichte von Anwendern vor.
Was ist Dünnemann’s Biorasendünger?
Laut Hersteller besteht der Dünger zu 100 % aus natürlichen Materialien. Die Pellets enthalten Stickstoff, Phosphor und Kalium; die genauen Gehalte stehen auf der Packung.
Der Unterschied zu einem mineralischen Dünger liegt in der Art der Freisetzung. Mineralische Dünger liefern die Nährstoffe als leicht lösliche Salze, die sofort verfügbar sind. Organische Dünger müssen erst vom Bodenleben umgesetzt werden. Das dauert länger, hält dafür aber auch länger an, und die Gefahr von Verbrennungen ist gering.
Dazu kommt der hohe Humusanteil. Humus verbessert die Bodenstruktur: Der Boden wird lockerer, speichert mehr Wasser und bleibt fruchtbarer. Davon profitiert der Rasen langfristig mit dichterem, kräftigerem Wuchs – besonders auf sandigen, mageren Böden.
Für welchen Rasen und wann?
Der Dünger passt zu kleinen Rasenflächen, wenn du rein organisch düngen und zugleich den Boden verbessern willst. Gestreut wird im Frühjahr, sobald der Boden warm genug ist und der Rasen wächst, und ein zweites Mal im Herbst. Bei Sommerhitze und im Winter wird nicht gedüngt. Wann genau du düngst, hängt auch davon ab, wie der Rasen im Vorjahr versorgt wurde – eine Orientierung gibt der Ratgeber Rasen richtig düngen.
Wie viel Biorasendünger pro m²?
Der Hersteller empfiehlt:
- im Frühjahr 75 bis 100 g/m²,
- im Herbst etwa 50 g/m².
Geliefert wird der Dünger in der 5-kg-Packung. Bei der Frühjahrsmenge reicht sie für etwa 50 bis 65 m². Deinen Bedarf ermittelst du mit dem Rasendünger-Rechner.
Die Pellets haben eine Größe, die sich gut von Hand streuen lässt. Auch der Streuwagen kommt damit zurecht. Wässere nach dem Streuen, damit die Pellets aufquellen und in die Grasnarbe gelangen.
Was berichten Anwender?
Anwender beschreiben vor allem die gleichmäßige Wirkung. Der Rasen grünt nach einer Frühjahrsgabe gut durch, und die Wirkung hält den Sommer über an. Dabei muss nicht häufiger gemäht werden als sonst – ein Vorteil gegenüber Düngern, die erst einen Wachstumsschub auslösen und nach einigen Wochen nachlassen.
Worauf musst du achten?
Der Hersteller bezeichnet die Pellets als unbedenklich für Kinder und Haustiere. Ein Bio-Dünger ist trotzdem kein Futter. Organische Dünger riechen für manche Hunde interessant; größere Mengen davon zu fressen kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Wässere die Pellets nach dem Streuen ein und lagere die Packung verschlossen. Mehr dazu unter Wie gefährlich ist Rasendünger für Hunde?
Geduld gehört dazu: Die Wirkung baut sich langsam auf, vor allem auf kühlem Boden.
Wofür eignet er sich nicht?
- Große Gärten: Bei 75 bis 100 g/m² ist die 5-kg-Packung schnell verbraucht.
- Schnelle Ergebnisse: Ein blasser Rasen wird mit mineralischem Dünger rascher grün.
- Unkraut und Moos: Einen Wirkstoff dagegen enthält der Dünger nicht.
Alternative aus unseren Praxistests
Einen organischen Rasendünger im größeren Gebinde haben wir selbst ausgebracht: Neudorff Azet Rasendünger im Praxistest. Weitere Produkte findest du in der Übersicht Bio-Rasendünger und im Vergleich der organischen Rasendünger.
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