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Bio-Rasendünger: Was „Bio“ auf dem Sack bedeutet

Passende Tests und Produktvorstellungen

Bio-Rasendünger ist organischer Rasendünger: Er besteht aus pflanzlichen Reststoffen oder tierischen Nebenprodukten statt aus Düngesalzen. „Bio“ ist dabei vor allem eine Bezeichnung auf der Packung. Was wirklich im Sack steckt, verrät erst die Zusammensetzung – und die entscheidet, ob der Dünger zu deinem Garten passt.

Was bedeutet „Bio“ bei Rasendünger?

Im Handel stehen „Bio“, „natürlich“ und „organisch“ nebeneinander und meinen meist dasselbe: Die Nährstoffe stammen aus organischen Rohstoffen und werden erst vom Bodenleben freigesetzt. Manche Hersteller geben zusätzlich an, dass ihr Produkt für den ökologischen Landbau zugelassen ist.

Drei Angaben auf der Packung sagen mehr als das Wort „Bio“:

  • Rein organisch oder organisch-mineralisch? Organisch-mineralische Dünger enthalten zusätzlich mineralische Nährstoffe und wirken schneller.
  • Die Rohstoffe. Pflanzlich, tierisch oder gemischt – das steht in der Deklaration.
  • Die Nährstoffgehalte. Was die drei Zahlen bedeuten, erklärt die Seite NPK-Dünger.

Pflanzlich oder tierisch?

Tierische Rohstoffe sind zum Beispiel Hornspäne, Hornmehl, Knochenmehl und getrockneter Dung. Sie riechen in den ersten Tagen und sind für Hunde interessant – manche Tiere fressen das Granulat vom Rasen oder aus dem Sack.

Pflanzliche Rohstoffe sind Reststoffe aus der Verarbeitung von Pflanzen, etwa Vinasse oder Gärreste. Rein pflanzliche Dünger kommen ohne tierische Bestandteile aus und sind damit auch für einen veganen Garten geeignet.

Für den Rasen wirken beide Gruppen gleich: langsam und gleichmäßig. Der Unterschied liegt bei Geruch und Haustieren. „Bio“ heißt nicht automatisch „harmlos für Hunde“ – manche organischen Dünger enthalten Rizinusschrot. Wer einen Hund hat, liest deshalb die Zutatenliste; Einzelheiten stehen unter Wie gefährlich ist Rasendünger für Hunde?.

Welche Bio-Rasendünger findest du bei uns?

Einen der drei Bio-Dünger auf dieser Seite haben wir selbst getestet, die beiden anderen stellen wir anhand der Herstellerangaben vor.

Organische Dünger, die wir selbst im Garten hatten, findest du auf der Seite organischer Rasendünger – darunter den Neudorff Azet Rasendünger, den der Hersteller für Gärten mit Hunden auslegt.

Wirkung, Zeitpunkt und Ausbringen

Bio-Rasendünger verhält sich wie jeder organische Dünger: Die Wirkung setzt nach zwei bis vier Wochen ein und hält etwa drei Monate. Er beseitigt weder Moos noch Unkraut, sorgt aber für einen dichten Rasen, der beiden weniger Platz lässt. Dosiert wird auch er nach Packung. Gestreut wird nach Packung, zum ersten Mal zwischen Mitte März und Ende April, sobald der Rasen sichtbar wächst.

Alles Weitere steht auf der Seite organischer Rasendünger: wie er wirkt, wann und wie oft du düngst und wie du ihn ausbringst. Die Termine im Jahreslauf zeigt der Düngeplan, die Menge für deine Fläche der Rasendünger-Rechner.

Häufige Fragen

Ist Bio-Rasendünger dasselbe wie organischer Rasendünger?

Im Alltag ja: Beide Begriffe meinen Dünger aus pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen. Ob ein Produkt rein organisch oder organisch-mineralisch ist, steht in der Deklaration.

Ist Bio-Rasendünger rein pflanzlich?

Nicht automatisch. Viele Bio-Dünger enthalten tierische Bestandteile wie Horn- oder Knochenmehl. Wer darauf verzichten will, achtet auf die Angabe „rein pflanzlich“ oder „vegan“.