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Sportrasensamen für strapazierfähige Rasenflächen

Sportrasensamen ist eine Mischung aus besonders belastbaren Gräsern – im Kern Deutsches Weidelgras und Wiesen-Rispe. Er lohnt sich überall dort, wo normaler Gebrauchsrasen kapituliert: wenn Kinder regelmäßig Fußball spielen oder Hunde täglich über die Fläche toben. Ob eine Mischung hält, was der Name verspricht, erkennst du nicht am Etikett, sondern an der Zusammensetzung.

Woraus besteht Rasensamen?

Jeder Rasen ist eine Mischung verschiedener Gräserarten und -sorten. Das Mischungsverhältnis entscheidet, ob daraus ein Zierrasen, ein Gebrauchsrasen oder ein Sportrasen wird. In fast allen Mischungen stecken bis zu vier Arten:

  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne): sehr belastbar, wächst schnell
  • Wiesen-Rispe (Poa pratensis): ebenfalls belastbar und widerstandsfähig
  • Rotschwingel: fein, vor allem für Zierrasen
  • Straußgras (Agrostis): fein, vor allem für Zierrasen
Fußball auf dem Rasen im Garten

Wofür eignet sich Sportrasen?

Sportrasen liegt in Fußballstadien und auf Sportplätzen – dort, wo Rasen ständig betreten, bespielt und aufgerissen wird. Im eigenen Garten lohnt er sich für Flächen, die ähnlich leiden: der Bolzplatz der Kinder, die Rennstrecke des Hundes, der Weg zum Trampolin.

Woran erkennst du guten Sportrasensamen?

An der Mischung. Ein guter Sportrasen besteht aus Deutschem Weidelgras und Wiesen-Rispe, jeweils in mehreren Sorten. Der feine, empfindlichere Rotschwingel ist in einer robusten Sportrasenmischung fehl am Platz.

Die enthaltenen Gräserarten und -sorten müssen auf der Packung stehen. Verlass dich deshalb nicht auf Namen wie „Sport“ oder „Strapazier“, sondern lies die Zusammensetzung: Suche nach Lolium perenne und Poa pratensis – und nach wenig bis nichts anderem.

Regel-Saatgut-Mischungen für Sportrasen

Einfacher machst du es dir mit einer Regel-Saatgut-Mischung (RSM). Für Sportrasen gibt es zwei:

  • RSM 3.1 für die Neuanlage: Deutsches Weidelgras und Wiesen-Rispe.
  • RSM 3.2 für die Nachsaat: ganz überwiegend Deutsches Weidelgras mit einem kleinen Anteil Wiesen-Rispe. Weidelgras keimt schnell und schließt Lücken zügig.

Ob du eine RSM oder eine andere Mischung kaufst, ist nicht entscheidend, solange die Gräser stimmen. Einen Sport- und Spielrasen stellen wir vor: Classic Green Sport- und Spielrasen.

Sportrasen säen und pflegen

Gesät wird Sportrasen wie jeder andere Rasen. Für eine neue Fläche gilt die Anleitung Rasen anlegen, abgespielte Stellen besserst du mit einer Nachsaat aus.

Belastbar bleibt die Fläche nur, wenn sie regelmäßig gemäht und ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird – wer viel abverlangt, muss auch nachliefern. Wie oft und womit gedüngt wird, steht in den Grundlagen zum Rasendünger; die Menge für deine Fläche ermittelt der Rasendünger-Rechner.

Für schattige Flächen eignet sich Sportrasen nicht: Weidelgras braucht viel Licht. Dort ist Schattensaat die bessere Wahl, auch wenn sie weniger aushält. Weitere Mischungen findest du im Rasensamen-Test.