Rasendünger: Produktvorstellung
Substral Rasendünger mit Langzeitwirkung
Der Substral Rasendünger mit Langzeitwirkung ist ein mineralischer NPK-Dünger mit umhülltem Stickstoff, der laut Hersteller mehrere Monate wirkt. Ein 15-kg-Sack reicht für 750 m² – das entspricht 20 g/m² und damit einer sehr sparsamen Dosierung. Wir stellen das Produkt anhand der Herstellerangaben vor.
Was ist der Substral Rasendünger mit Langzeitwirkung?
Ein chloridarmer NPK-Dünger, dessen Stickstoff in mehreren Formen vorliegt. Das ist der Kern des Produkts, denn jede Form wirkt zu einer anderen Zeit:
- Nitrat- und Ammoniumstickstoff wirken schnell und lassen den Rasen bald aufgrünen.
- Carbamidstickstoff (Harnstoff) folgt etwas verzögert.
- Umhüllter Stickstoff wird nach und nach frei und sorgt für die Langzeitwirkung.
Dazu kommen wasserlösliches und neutral-ammoncitratlösliches Phosphat sowie wasserlösliches Kaliumoxid. Die genauen Prozentwerte stehen auf dem Sack. Was die Angaben bedeuten, liest du unter Zusammensetzung von Rasendünger; wie sich Langzeitdünger von schnell wirkenden unterscheiden, erklärt der Überblick Langzeitrasendünger.
Für wen und wann ist der Dünger geeignet?
Für Gartenbesitzer mit mittleren bis großen Flächen, die im Frühjahr und Sommer mit wenigen Gaben auskommen wollen. Die Anwendungszeit reicht laut Hersteller von März bis August, mit zwei bis drei Düngungen je Saison. Durch die hohe Reichweite ist ein Sack auch für große Gärten ein Vorrat für mehr als eine Gabe.
Anwendung: So bringst du den Substral Rasendünger aus
- Vorher mähen. Der Dünger gelangt so besser an den Boden. In Trockenzeiten nicht zu kurz mähen.
- Gleichmäßig streuen, 20 g/m². Bei dieser kleinen Menge ist ein Streuwagen praktisch Pflicht – von Hand lässt sich so wenig kaum gleichmäßig verteilen.
- Gründlich wässern, damit das Granulat in den Boden gelangt. Mehr dazu unter Rasen nach dem Düngen bewässern.
Die Menge für deine Fläche berechnest du mit dem Rasendünger-Rechner.
Worauf du achten musst
Verbrennungen sind möglich. Umhüllter Stickstoff senkt das Risiko, weil nicht alles auf einmal frei wird. Ausgeschlossen ist es bei einem mineralischen Dünger nie. Wer überlappend streut, überdosiert oder bei Hitze und Trockenheit düngt, riskiert braune Streifen. Was dann hilft, steht unter Überdüngung.
Kinder und Haustiere bleiben von der Fläche, bis der Dünger eingewässert ist und keine Körner mehr obenauf liegen. Mehr dazu: Wie lange ist Rasendünger giftig?
Wofür er nicht gedacht ist
- Moos und Rasenpilz: Beseitigen kann das ein Dünger nicht. Ein gut versorgter Rasen wächst dichter und ist weniger anfällig, vorhandenes Moos verschwindet dadurch aber nicht.
- Herbstdüngung: Ab September passt ein kaliumbetonter Herbstrasendünger besser.
- Streuen von Hand: 20 g/m² sind dafür zu wenig.
Stärken und Schwächen
Stärken
- hohe Reichweite: 15 kg für 750 m² laut Hersteller
- Mischung aus schnell und langsam wirkendem Stickstoff
- chloridarm
Schwächen
- geringe Streumenge verlangt einen genau eingestellten Streuwagen
- nichts für den Herbst
Alternativen aus unseren Praxistests
Selbst ausgebracht haben wir den Compo Rasendünger mit Langzeitwirkung, einen mineralischen Langzeitdünger mit 15-5-8, der bei uns schnell gewirkt hat. Wer es gutmütiger mag, sieht sich den organisch-mineralischen Profigreen Rasendünger mit Langzeitwirkung an.
Fazit
Der Substral Rasendünger mit Langzeitwirkung ist ein ergiebiger Dünger für die Hauptsaison. Entscheidend ist das saubere Ausbringen: gleichmäßig, mit Streuwagen, nicht bei Hitze, danach wässern. Dann kommst du mit zwei bis drei Gaben zwischen März und August durch die Saison.
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