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Akku-Rasentrimmer im Test: drei Geräte im Vergleich

Passende Tests und Produktvorstellungen

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Rasentrimmer Faden vs. Messer - Der große Vergleich! Was ist besser?
3 Rasentrimmer von Einhell, Makita und Black+Decker3 Rasentrimmer nach dem TestTest-Rasen für die Rasentrimmer

Im Akku-Rasentrimmer-Test haben wir drei 18-Volt-Geräte von Black+Decker, Einhell und Makita auf unserem Rasen gegeneinander antreten lassen. Testsieger wurde der Black+Decker STC1840EPC mit 9,4 von 10 Punkten. Der Makita DUR181Z folgt mit 8,4 Punkten, der Einhell GE-CT 18 Li landet mit 7,2 Punkten dahinter, ist aber unser Preis-Leistungs-Sieger.

Akku-Rasentrimmer im Test: die Ergebnisse

Bewertet haben wir Schnittqualität, Handhabung, Arbeitsgeschwindigkeit, Aufbauzeit und Vielseitigkeit. Die Punkte stammen aus unserem eigenen Praxistest, die technischen Daten sind Herstellerangaben.

Akku-Rasentrimmer im Praxistest
Black+Decker STC1840EPCEinhell GE-CT 18 LiMakita DUR181Z
Unser UrteilTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
SchneidsystemFadenKunststoffmesserFaden
Schnittbreite30 cm24 cm26 cm
Akku im Lieferumfangja, 18 V / 4,0 Ahja, 18 V / 2,0 Ahnein
Gewicht2,80 kg2,50 kg2,85 kg
Schnittqualität 9 von 10 Punkten 6 von 10 Punkten 8 von 10 Punkten
Handhabung 10 von 10 Punkten 8 von 10 Punkten 8 von 10 Punkten
Geschwindigkeit 9 von 10 Punkten 8 von 10 Punkten 9 von 10 Punkten
Aufbauzeit 9 von 10 Punkten 7 von 10 Punkten 8 von 10 Punkten
Vielseitigkeit 10 von 10 Punkten 7 von 10 Punkten 9 von 10 Punkten
Gesamtergebnis 9,4 von 10 Punkten 7,2 von 10 Punkten 8,4 von 10 Punkten
TestberichtBlack+Decker im TestEinhell im TestMakita im Test

Wichtig beim Makita: Der DUR181Z wird ohne Akku und Ladegerät verkauft. Wir haben ihn im Test mit einem 18-V-Akku mit 4,0 Ah eines Fremdherstellers betrieben. Wer noch keinen passenden Akku besitzt, muss das beim Kauf mit einrechnen.

Video: Akku-Rasentrimmer Test - 3 Geräte im Test (Makita, Black+Decker, Einhell)Video abspielen

Die drei Akku-Rasentrimmer von Einhell, Makita und Black+Decker vor dem Test

So haben wir getestet

Für den Vergleich haben wir drei Quadrate von je 1,40 × 1,40 m abgesteckt, alle mit ähnlichem Rasen – eines je Gerät. Dazu kamen zwei Aufgaben, an denen sich Trimmer im Alltag beweisen müssen: eine Rasenkante und der Streifen entlang der Hauswand.

  • Black+Decker STC1840EPC: kraftvoll und mit 30 cm Schnittbreite das breiteste Gerät im Test. Das Führungsrad macht den Unterschied: Mit ihm ließ sich die Rasenkante am leichtesten gerade schneiden, und an der Hauswand war das Ergebnis sehr sauber.
  • Makita DUR181Z: wirkte noch etwas kräftiger. Schwerpunkt und Handlage waren auf der Fläche die besten – beim Trimmen des Quadrats war er unser Favorit. Auch an der Hauswand arbeitete er sauber.
  • Einhell GE-CT 18 Li: das einzige Gerät mit starrem Messer. Hältst du es zu dicht an den Boden, hakt es – daran muss man sich gewöhnen. An Kante und Hauswand war er schwieriger zu führen. Für kleinere Flächen ist er ein gutes Einsteigergerät.

Durchgefallen ist keiner: Alle drei haben gut gearbeitet. In der Punktwertung liegt der Black+Decker vorn; an der Rasenkante war er am leichtesten zu führen. Auf der Fläche lag uns der Makita am besten in der Hand.

Wofür brauchst du einen Akku-Rasentrimmer?

Ein Rasentrimmer schneidet dort, wo der Rasenmäher nicht hinkommt: an Zäunen und Mauern, entlang von Wegen und Rasenkanten, unter Sträuchern und rund um Hindernisse. Auch einzelne hohe Grasbüschel oder ein Stück verwilderte Wiese lassen sich damit so weit kürzen, dass der Mäher danach wieder durchkommt.

Vorsicht an Bäumen und jungen Gehölzen: Der rotierende Faden verletzt die Rinde schnell. Halte dort Abstand und schneide die letzten Halme lieber mit einer Rasenkantenschere.

Testrasen mit hohem Gras für den Vergleich der Rasentrimmer

Vorteile und Nachteile gegenüber Kabel und Benzin

Vorteile

  • kein Stromanschluss nötig, kein Kabel, über das du stolperst oder das du durchtrennst
  • überall im Garten einsetzbar
  • geringes Gewicht – die drei Testgeräte wiegen zwischen 2,5 und 2,85 kg
  • in der Regel leiser als Benzingeräte

Nachteile

  • Die Laufzeit ist begrenzt, danach muss der Akku laden.
  • Für dichtes Gestrüpp und große, verwilderte Flächen fehlt den leichten 18-Volt-Geräten die Kraft. Dafür sind Motorsensen gebaut.

Für die Rasenkanten eines normalen Hausgartens reicht ein 18-Volt-Trimmer aus. Besitzt du bereits Akkus eines Herstellers, lohnt sich meist ein Gerät aus derselben Akku-Familie.

Faden oder Messer – welches Schneidsystem?

Rasentrimmer mit Faden

Bei den meisten Trimmern rotiert ein Kunststofffaden und schlägt die Halme ab. Der Faden nutzt sich ab und wird von der Spule nachgeführt. Ist die Spule leer, wird sie getauscht oder neu bewickelt. Im Test arbeiteten Black+Decker und Makita mit Faden – beide lagen bei der Schnittqualität vorn.

Rasentrimmer mit Messer

Der Einhell schneidet statt mit einem Faden mit einem kleinen Kunststoffmesser. Auch das verschleißt und muss von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Bei uns erreichte das Messersystem mit 6 von 10 Punkten die schwächste Schnittqualität im Test.

Schneidkopf des Einhell-Rasentrimmers mit Kunststoffmesser Schneidkopf des Makita-Rasentrimmers mit Faden

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Schnittbreite: Je breiter, desto schneller bist du fertig. Im Test lagen die Geräte zwischen 24 und 30 cm. Für enge Stellen ist ein schmaler Kopf wendiger.
  • Akku: Prüfe, ob Akku und Ladegerät dabei sind und wie viel Kapazität (Ah) der Akku hat.
  • Gewicht und Griff: Du trägst das Gerät die ganze Zeit. Ein verstellbarer Zusatzgriff und ein in der Länge anpassbarer Stiel entlasten Rücken und Arme.
  • Schwenkbarer Kopf: Lässt sich der Kopf drehen, kannst du Kanten auch senkrecht nachschneiden.
  • Lautstärke: Wichtig, wenn du in dichter Nachbarschaft arbeitest.

Sicher arbeiten mit dem Rasentrimmer

Faden und Messer schleudern Steinchen und Pflanzenteile weg. Trage deshalb eine Schutzbrille, feste Schuhe und eine lange Hose, und halte Kinder und Haustiere beim Trimmen auf Abstand. Nimm den Akku heraus, bevor du Faden oder Messer wechselst.

Fazit

Ein Akku-Rasentrimmer erspart dir an Kanten, Zäunen und Mauern viel Handarbeit. In unserem Test überzeugte der Black+Decker STC1840EPC am meisten: beste Schnittqualität, beste Handhabung und die größte Schnittbreite. Der Makita DUR181Z arbeitet ähnlich schnell, kommt aber ohne Akku. Der Einhell GE-CT 18 Li ist die Wahl für kleine Flächen und schmales Budget.

Die drei Akku-Rasentrimmer nach dem Praxistest

Weitere getestete Gartengeräte findest du in der Übersicht Geräte.