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Akku-Rasentrimmer im Praxistest

Makita Akku-Rasentrimmer DUR181Z (18 V) im Praxistest

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Der Makita Akku-Rasentrimmer DUR181Z ist ein leichter 18-V-Fadentrimmer mit 26 cm Schnittkreis, Teleskopschaft und drehbarem Schneidkopf. Er lohnt sich vor allem, wenn du bereits 18-V-Akkus von Makita besitzt – denn geliefert wird er ohne Akku und ohne Ladegerät. In unserem Vergleichstest dreier Akku-Rasentrimmer kam er auf 8,4 von 10 Punkten.

Video: Akku-Rasentrimmer Test - 3 Geräte im Test (Makita, Black+Decker, Einhell)Video abspielen

Für wen eignet sich der Makita DUR181Z?

Der Trimmer ist für den Hausgarten gedacht: Rasenkanten ausputzen, um Pfosten herum schneiden, kleinere Flächen trimmen. Gegenüber einem Benzingerät ist er leiser und ohne Abgase, gegenüber einem Kabelgerät bist du frei von Steckdose und Verlängerung.

Am meisten Sinn ergibt er, wenn im Haus schon Makita-Werkzeug mit 18-V-Akku vorhanden ist. Musst du Akku und Ladegerät erst kaufen, vergleiche mit Komplettsets wie dem Black+Decker Akku-Rasentrimmer oder dem Einhell GE-CT 18 Li.

Technische Daten laut Hersteller

Merkmal Angabe
Schnittkreis 26 cm
Leerlaufdrehzahl 7.800 Umdrehungen pro Minute
Schneidwerkzeug ein Nylonfaden, 1,6 mm stark
Fadennachstellung Tap & Go (Tippautomatik)
Schaft teleskopierbar, bis zu 18 cm verlängerbar
Schneidkopf fünf Positionen, bis 180° drehbar
Gewicht 2,5 kg ohne Akku, bis 3,1 kg mit 6,0-Ah-Akku
Lieferumfang Schultergurt, Schutzbrille, 8 m Nylonfaden

Im Praxistest

Für den Vergleich haben wir drei Quadrate von je 1,40 × 1,40 m mit ähnlichem Rasen abgesteckt. Dazu kamen zwei Aufgaben, an denen sich Trimmer unterscheiden: eine Rasenkante gerade schneiden und entlang der Hauswand trimmen.

Der Makita Akku-Rasentrimmer wirkte im Test noch etwas kräftiger als der Black+Decker. Auf der Fläche war er unser Favorit: Schwerpunkt und Handlage waren bei ihm am besten. An der Hauswand hat er sauber gearbeitet.

Im Vergleich ließ sich die Rasenkante mit dem Black+Decker STC1840EPC am leichtesten gerade schneiden – er hat ein Führungsrad und mit 30 cm die größte Schnittbreite. Der Einhell GE-CT 18 Li mit seinem starren Messer war an Kante und Hauswand schwieriger zu führen. Durchgefallen ist keines der drei Geräte – alle haben gut gearbeitet.

So schnitt der Makita in unserem Vergleich ab

Im Vergleichstest mit dem Black+Decker STC1840EPC und dem Einhell GE-CT 18 Li erhielt der Makita diese Punkte:

Kriterium Punkte
Schnittqualität 8 von 10
Handhabung 8 von 10
Geschwindigkeit 9 von 10
Aufbauzeit 8 von 10
Vielseitigkeit 9 von 10
Gesamtergebnis 8,4 von 10

Das ist der zweite Platz hinter dem Black+Decker. Bei der Geschwindigkeit lag der Makita mit ihm gleichauf. Betrieben haben wir ihn mit einem 18-V-Akku mit 4,0 Ah eines Fremdherstellers. Alle Ergebnisse stehen im Akku-Rasentrimmer-Vergleich.

Handhabung: Schaft, Kopf und Gewicht

Den Schaft ziehst du von Hand auf die passende Länge aus, Werkzeug brauchst du nicht. Der Schneidkopf lässt sich neigen und drehen; so wird aus dem Trimmer ein Kantenschneider für die Rasenkante. Rundgriff und mitgelieferter Schultergurt verteilen das Gewicht, was bei längerer Arbeit Arme und Rücken entlastet.

Eine Kapazitätsanzeige zeigt, wie viel Ladung der Akku noch hat – praktisch, um rechtzeitig zu wechseln.

Wie funktioniert Tap & Go?

Der Faden nutzt sich beim Trimmen ab und wird kürzer. Beim DUR181Z tippst du den laufenden Spulenkopf kurz auf den Boden; die Spule gibt dann ein Stück Faden frei, und du arbeitest weiter. Du musst das Gerät dafür weder ausschalten noch umdrehen.

Der DUR181Z arbeitet mit einem einzelnen Faden. Für Gras, weiche Wildkräuter und dünne Ranken wie junge Efeutriebe reicht das.

Welcher Akku passt?

Der Trimmer nimmt die 18-V-Lithium-Ionen-Akkus von Makita auf, die es von 1,5 Ah bis 6,0 Ah gibt. Je größer die Kapazität, desto länger die Laufzeit – und desto höher das Gewicht.

Wenn du Akkus zwischen mehreren Makita-Geräten tauschen willst, achte bei älteren Maschinen auf die Kennzeichnung: Die größeren 18-V-Akkus passen nur in Geräte, die eine gelbe Kontaktplatte oder ein eingeprägtes Sternchen haben.

Worauf du achten solltest

  • Schutzausrüstung: Trage beim Trimmen die mitgelieferte Schutzbrille, lange Hose und feste Schuhe – der Faden schleudert Steinchen weg. Kinder und Haustiere halten Abstand.
  • Bäume schonen: An jungen Gehölzen hältst du Abstand, der Faden verletzt die Rinde schnell.
  • Reinigung: Entferne den Grasschnitt nach jedem Einsatz, bevor er antrocknet. Erst den Akku abnehmen, dann die Unterseite der Schutzhaube mit Handfeger oder Besen abkehren.

Wofür er nicht gedacht ist

Für verholzte Triebe und dichtes Gestrüpp ist ein einzelner 1,6-mm-Faden nicht gemacht. Und wer noch keinen Makita-Akku hat und auch sonst kein Makita-Werkzeug plant, zahlt Akku und Ladegerät allein für den Trimmer.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • im Praxistest unser Favorit beim Trimmen der Fläche: kräftig, bester Schwerpunkt, beste Handlage
  • zweitbestes Gesamtergebnis in unserem Vergleich, schnell bei der Arbeit
  • leicht und gut ausbalanciert, mit Schultergurt
  • Schaft und Kopf vielseitig verstellbar, auch zum Kantenschneiden
  • Fadennachstellung durch Auftippen
  • Kapazitätsanzeige
  • Schutzbrille und Faden im Lieferumfang

Schwächen

  • Akku und Ladegerät müssen vorhanden sein oder dazugekauft werden
  • nur ein Faden, für kräftigen Bewuchs nicht ausgelegt

Fazit

Der Makita DUR181Z ist ein handlicher Akku-Rasentrimmer mit sinnvoller Ausstattung für Kanten und kleinere Flächen, der im Praxistest auf der Fläche am besten in der Hand lag. Seine Rechnung geht vor allem für Makita-Besitzer auf, die den Akku schon haben. Wer ein Komplettgerät sucht, findet im Black+Decker den Sieger unseres Vergleichs.

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Veröffentlicht April 2019, überarbeitet Oktober 2026

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